Was gibt's Neues?

Aufwertung der Sprechenden Medizin

Durch die Honorar-Reform der niedergelassenen Vertragsärzte soll die "sprechende Medizin" kostenneutral aufgewertet werden. Das bedeutet eine großangelegte Umverteilung in der Vergütungsstruktur zu Gunsten von betreuungsintensiven Leistungen. Was aus einer richtigen Idee geworden ist, kann nur als absurd bezeichnet werden: Die qualifizierte Betreuung und Beratung von schwer akut und chronisch erkrankten Patienten wird zusammengestrichen und vom fach- in den hausärztlichen Sektor abgeschoben.

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Individualisierte Medizin, KI-gestützte Diagnostik und innovative Therapien

Medizin ist im Wandel und das soll den Menschen zu Gute kommen. Der veränderte Lebenswandel und die demographische Entwicklung bringen neue gesundheitliche Risiken, auf die wir uns mit fortschrittlichen Verfahren vorausschauend einstellen müssen. Das erfordert Investitionen. Aber wie sollen die aufgebracht werden, wenn den Spezialisten in den fachärztlichen Praxen der finanzielle Spielraum genommen wird?

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Neues Video erklärt Darmspiegelung

Die jüngste Honorarreform im Gesundheitswesen sendet fatale Signale in Sachen Vorsorge: Die Darmspiegelung wird abgewertet, obwohl der Magen-Darm-Arzt mit ihrer Hilfe sehr viele Krebserkrankungen verhindern kann. In Zeiten, in denen die WHO vor einer weltweit ansteigenden Krebssterblichkeit warnt, erscheint dies wie ein Schildbürgerstreich.

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Umverteilung zu Lasten von chronisch Kranken

"Eine Umverteilung ohne Aufstockung des Gesamtbudgets bedeutet immer: Den einen wird gegeben, was anderen genommen wird", sagt Dr. Dagmar Mainz, die Sprecherin der niedergelassenen Gastroenterologen. "Der große Haken dabei ist: Wenn dies im Gesundheitssystem geschieht, geht es immer auch auf Kosten von Patienten, denen trotz chronischer Erkrankung erforderliche Betreuungsleistungen entzogen werden."

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Qualität nicht gefragt

Die Darmspiegelung ist eine Kernleistung der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte. Sie ist ein unverzichtbares Instrument sowohl für die Vorsorge gegen Darmkrebs als auch für die Versorgung von Patienten mit akuten oder chronischen Darmbeschwerden. Das hohe Qualitätsniveau in den Praxen der Fachärzte sichert die Zuverlässigkeit der Untersuchung und damit den Nutzen für die Patienten.

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Erklärvideo der Magen-Darm-Ärzte

Die Darmspiegelung (Koloskopie) kann Leben retten und ist zurzeit die effektivste Vorsorgeuntersuchung, die die Medizin zu bieten hat. Aber was erwartet den vorsorgewilligen Patienten? Das Video der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte erklärt verständlich Vorbereitung und Durchführung der Untersuchung.

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Wartezeit bei Magenspiegelungen

Gesundheitspolitische Vorgaben und finanzielle Limitierungen sorgen dafür, dass Magenspiegelungen nur in einem begrenzten Umfang angeboten werden können", erklärt Dr. Dagmar Mainz, die Sprecherin der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte. "Bei einer hohen Nachfrage führt dies systembedingt zu Wartezeiten, die nicht der Arzt zu verantworten hat."

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Darmkrebs-Vorsorge wirkt

Rund 23.250 Menschen werden im Jahr 2020 in Deutschland an Darmkrebs versterben, so die jüngste Prognose des Robert Koch-Instituts (RKI). Das sind zu viele, aber immerhin rund 1.700 weniger als in 2015. Das erfreut, insofern es den Erfolg des Darmkrebs-Screening-Programms widerspiegelt. Auf der anderen Seite frustriert es, weil Darmkrebs in sehr viel mehr Fällen verhindert werden könnte.

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Darmkrebsvorsorge

Der Gesetzgeber hat die Krankenkassen verpflichtet, ihre Mitglieder zwischen 50 und 65 Jahren ab 1. Juli 2019 alle fünf Jahre schriftlich über die Darmkrebsvorsorge zu informieren und sie zur Untersuchung einzuladen. Der Berufsverband der niedergelassenen Gastroenterologen hat die Magen-Darm-Ärzte befragt, ob diese Neuerung in der Praxis angekommen ist.

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Willkürliche Abwertung

Nahezu zeitgleich mit der Aussetzung der Dokumentationspflicht für das Darmkrebs-Screening-Programm ist auf Drängen der gesetzlichen Krankenkassen die Vergütung für die Früherkennungskoloskopie um rund neun Prozent abgesenkt worden. "Diese besorgniserregende Entwicklung torpediert den erfolgreichen Kampf gegen den Darmkrebs in Deutschland", erklärt Dr. Albert Beyer vom Berufsverband der niedergelassenen Gastroenterologen (bng).

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