Stiftung Lebensblicke reagiert enttäuscht

Antwort aus dem BMG fällt unbefriedigend aus!

Die Stiftung LebensBlicke ist wie viele andere über die Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf den offenen Brief zur Qualitätssicherung bei der Darmkrebsvorsorge an die Bundeskanzlerin und an den Gesundheitsminister sehr enttäuscht. Der Minister hat erst nach einem Erinnerungsschreiben mit dieser formal sicher korrekten, aber aus Sicht der Betroffenen und ihrer Ärzte sehr bedauerlichen Begründung antworten lassen.

Das Ministerium hat sich die Antwort viel zu leicht gemacht! Ziel muss deshalb weiterhin sein, öffentlich und politisch aktiv zu bleiben, um der Patienten und der Sache willen. Unabhängig davon ist auch eine juristische Klärung des Sachverhalts dringend notwendig. Eine ausgleichende Aussage des Ministers wäre sehr hilfreich gewesen, dass die Vorsorge gerade jetzt in der Corona-Pandemie nicht noch dadurch erschwert werden dürfe, dass Erstattungskosten für erbrachte Vorsorgeleistungen abgesenkt werden. “Mit dieser Stellungnahme hat das BMG der Darmkrebsvorsorge einen Bärendienst erwiesen”, so die Kommentare vieler, die Professor Dr. J. F. Riemann, der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, damit auf den Punkt bringt.

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