Solidarität in der Krise

Magen-Darm-Ärzte spenden für die Opfer

Die Bilder aus Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen stimmen bestürzt und wecken den Wunsch zu helfen. Priv.-Doz. Dr. Katja Klugewitz: "Das ist ja fast wie im Krieg! Menschen verlieren alles, Kinder erleben essentielle Krisen. Corona beutelt monatelang nicht nur die jungen Menschen und jetzt das noch."

"Solidarität ist in dieser Zeit ein wichtiger Impuls", so die Sprecherin der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte. "Wir sind in aller erster Linie Mitmenschen, haben auch Familie und sind Ärztinnen und Ärzte und damit dem menschlichen Wohlergehen in ganz besonderer Weise verpflichtet."

Die Brandenburger Fachärztin fühlt sich an die Oderflut von 1997 und das Elbehochwasser von 2002 erinnert: "Das ist für uns Brandenburger noch sehr präsent. In meinem Brandenburger Heimatort wird jetzt Geld für Hilfsorganisationen gesammelt. Unsere Feuerwehr in Königs Wusterhausen, wo meine Praxis liegt, fährt in die Krisenregion, um zu helfen. Wir können helfen, so wie uns 1997 und 2002 geholfen wurde."

Der Berufsverband der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte steht bereit, um zu helfen. "Wir unterstützen nicht nur Kolleginnen und Kollegen, die sich jetzt vielleicht mit Schäden und ihren Versicherungen herumärgern müssen. Auch wir sind Ärztinnen und Ärzte - und Mitmenschen, die Mitgefühl und Solidarität geben können."

Der Berufsverband der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte sammelt Anfragen und Angebote von Betroffenen, von Kolleginnen und Kollegen. Wir legen auch unseren Mitgliedern nochmal ausdrücklich ans Herz, die bekannten Spendenkonten zu unterstützen.

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