Anerkennung für niedergelassenen Magen-Darm-Arzt

Dr. Dietrich Hüppe zum Ehrenmitglied der Fachgesellschaft ernannt

Mit der Verleihung der renommierten Auszeichnung am 2. Oktober im Rahmen ihrer Jahrestagung in Wiesbaden hat die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) nicht nur das persönliche Engagement von Dr. Hüppe geehrt, sondern darüber hinaus die wissenschaftliche Kompetenz niedergelassener Magen-Darm-Ärzte bei Studien zur Versorgungsforschung anerkannt.

Der Herner Magen-Darm-Arzt und langjährige Vorsitzende des Berufsverbandes der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte (bng), hat gemeinsam mit seinen Berufskollegen wichtige klinische Fragestellungen in Studien bearbeitet sowie national und international beachtete Registerstudien mit initiiert und begleitet. Besonders hervorzuheben ist dabei das Deutsche Hepatits C-Register, das heute unter der Federführung der Deutschen Leberstiftung geführt und weltweit als Referenz herangezogen wird.

„Als Berufsverband sehen wir eine unserer wichtigsten Aufgaben darin, die Ergebnisse des medizinischen Fortschritts schnell und effizient in die ambulante Versorgung unserer Patienten einzubringen“, sagt Dr. Hüppe. „Dabei gilt es, theoretisch und klinisch entwickelte Diagnose- und Therapieverfahren alltags- und praxistauglich zu machen. Als Ärzte, die Tag für Tag in der Praxis Patienten betreuen, nehmen wir vor allem Aspekte in den Blick, die für die Anwendung entscheidend sind: Verträglichkeit, Wirksamkeit, Akzeptanz bei den Patienten.“

Im Rahmen seiner Mitgliederversammlung hat der Berufsverband in Wiesbaden drängende Probleme der Versorgung von Patienten mit Verdauungskrankheiten erörtert. Aktuelle Themen sind unter anderem die Berücksichtigung von Investitionskosten bei der Gleichstellung der Honorierung für endoskopische Leistungen in Krankenhaus und Praxis, die Erstattung der Sachkosten für Einmalmaterialien in der Endoskopie durch die Krankenkassen sowie die Berücksichtigung bislang nicht abgebildeter erheblicher Mehrleistungen im Personal- und Hygienebereich im Rahmen von Untersuchungen in der gastroenterologischen Praxis.

„Das Gesundheitswesen ist ein Marktplatz für unterschiedlichste Interessenlagen. Als Magen-Darm-Ärzte müssen wir ständig wachsam sein, dass die Bedürfnisse unserer oft chronisch erkrankten Patienten nicht unter die Räder geraten“, sagt Dr. Horst Hohn. Der Koblenzer Magen-Darm-Arzt ist in Wiesbaden als zweiter Vorsitzender des Berufsverbandes benannt worden. Er tritt die Nachfolge von Dr. Franz Josef Heil an, der sich nach zehnjähriger Vorstandsarbeit zurückgezogen hat.

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