Schluckstörungen

Schluckbeschwerden (Dysphagie) können ernsthafte Erkrankungen zugrunde liegen. Sie können bei der Aufnahme von fester oder flüssiger Nahrung auftreten und sollten stets von einem Arzt untersucht werden.

Symptome

Die Beschwerden können über den Schluckakt hinaus bestehen und mit dem Wiederhochkommen unverdauter Nahrung, Hustenanfällen beim Essen, behinderter Nahrungsaufnahme und Gewichtsverlust einhergehen. Es kann sein, dass die Ursache nicht an der Stelle liegt, wo die Beschwerden auftreten. Das Spektrum der Erkrankungen, die Schluckbeschwerden auslösen können, ist sehr groß. Die erfolgreiche Behandlung setzt eine eingehende Diagnostik voraus. Vor allem muss eine mögliche Krebserkrankung der Speiseröhre frühzeitig ausgeschlossen bzw. erkannt werden.

Diagnostik und Behandlung

An erster Stelle steht die Magenspiegelung (Gastroskopie), mit der Veränderungen der Anatomie im Bereich der Speiseröhre festgestellt und insbesondere eine Krebserkrankung entdeckt werden können. Bleibt diese Untersuchung ergebnislos, können Verfahren zur Druckmessung in der Speiseröhre (Oesophagusmanometrie) oder zur Bestimmung der Säurebelastung (24-Stunden-pH-Metrie) zum Einsatz kommen.

Bei mechanischen Behinderungen des Schluckvorgangs stehen operative oder endoskopische Verfahren zur Beseitigung von Engstellen zur Verfügung. Wenn keine derartigen Gründe festgestellt werden, erfolgt eine symptomatische Behandlung. Dazu gehören neben medikamentösen Therapien schlucktherapeutische Behandlungen. Wenn die Nahrungsaufnahme sehr stark bis ganz eingeschränkt ist, kann eine Magensonde gelegt werden.