Reizmagen

Ein guter Anteil der Bevölkerung leidet gelegentlich unter den Symptomen eines Reizmagens. Entsprechend der Vielfalt des Krankheitsbildes kann eine umfangreiche Diagnostik erforderlich sein, bevor der Gastroenterologe andere Erkrankungen ausschließen kann. Vor allem bei langanhaltenden Beschwerden steht eine ausführliche Untersuchung an. Begleitende Erkrankungen wie ein Reizdarmsyndrom können überlagert sein.

Diagnostik

Wichtig ist das Arzt-Patienten-Gespräch, in dem die Krankheitsgeschichte hinterfragt wird. Der Verdacht auf Reizmagen (Funktionelle Dyspepsie) ergibt sich aus der Beschwerdelage. Nahrungsgewohnheiten, Stress oder Medikamenteneinnahme können Hinweise auf mögliche Ursachen geben.

Ziel der Diagnostik ist der Ausschluss anderer Erkrankungen wie zum Beispiel einem Magengeschwür oder der Reflux-Krankheit. Körperliche Untersuchung und Laborwerte erlauben eine weitere Abgrenzung des Beschwerdebildes. Ultraschall und Magenspiegelung (Gastroskopie) geben Auskunft über eventuell krankhafte Veränderungen im oberen Verdauungstrakt.