Magenschleimhautentzündung

Bei der akuten Gastritis geht es in erster Linie darum, die Ursachen aufzudecken und abzustellen. Die weitergehende Behandlung kann in der Gabe von magenschützenden Medikamenten bestehen, die aber nicht in jedem Fall erforderlich ist. Die akute Entzündung der Magenschleimhaut heilt fast immer spontan und schnell ab. Bei den chronischen Formen der Krankheit richtet sich die Therapie nach den zugrundeliegenden Ursachen.

Behandlung

Bei der Typ A-Gastritis muss einem Vitamin B-12-Mangel mit Vitamin- Injektionen begegnet werden. Eine weitere Therapie ist nicht notwendig, aber manche Ärzte empfehlen die regelmäßige Magenspiegelung (Gastroskopie) zur Früherkennung von Magenkrebs.

Helicobacter-Bakterien können durch eine Eradikationstherapie angegangen werden. Hier werden häufig mehrere Medikamente, oft Antibiotika, miteinander kombiniert, um den Bakterien den Garaus zu machen. Grundsätzlich wird dies aber erst dann für notwendig erachtet, wenn Geschwüre oder andere Folgen auftreten. Einige Ärzte empfehlen die Helicobacter-Eradikation als Magenkrebsprophylaxe.

Eine chronische Magenschleimhautentzündung vom Typ C wird zunächst durch Vermeidung schädlicher Einflüsse wie Medikamente oder Alkohol behandelt. Von Fall zu Fall verschieden, kann eine medikamentöse Therapie zur Senkung der Magensäure oder zur Stärkung der Muskulatur, die den Magen zum Darm hin verschließt, zum Einsatz kommen.