Reizdarm

Die Erkrankung kann nicht ursächlich therapiert werden, sie ist jedoch ungefährlich und die Beschwerden können behandelt werden. Die Therapie stützt sich auf drei Säulen: ärztliche Empfehlungen zur Lebensweise, medikamentöse Behandlung und gegebenenfalls eine psychosomatische Grundversorgung.

Behandlung

Der Gastroenterologe orientiert sich bei den therapeutischen Maßnahmen an Schwere und Intensität der individuellen Krankheitssituation. Er stellt sicher, dass keine andere schwerwiegende Erkrankung vorliegt und klärt den Patienten über Wesen und Ursache seiner Beschwerden auf.

Im vertrauensvollen Gespräch zeigt der Arzt dem Patienten auf, wie er selbst am besten zur Linderung seiner Beschwerden beitragen kann. Dabei geht es um die Feststellung ernährungsbedingter Ursachen und das Erkennen möglicher seelisch belastender oder stressverursachender Faktoren. Der Arzt berät über geeignete Veränderungen der Ernährungs- oder Lebensweise, Entspannungsübungen und körperlich kräftigende Maßnahmen.

Viele mit der Krankheit einhergehende Symptome können durch gezielte medikamentöse Maßnahmen gelindert werden. Das gilt gleichermaßen für Verstopfung, Durchfall, Krämpfe und Schmerzen im Bauchraum, Blähgefühl und Blähungen. Auch bei psychischer Belastung kann gegebenenfalls eine medikamentöse Therapie helfen.