Darmkrebs

Eine umfassende Nachsorge stellt den Behandlungserfolg sicher und erleichtert die Wiederaufnahme des Lebensalltags. Sie gewährleistet die Kontrolle auf mögliche Rückfälle und Metastasen. Der niederge- lassene Gastroenterologe hilft bei postoperativen Beschwerden und berät über Maßnahmen, welche die Genesung fördern und Rückfälle vermeiden helfen.

Nachsorge

Wenn der Darmkrebs frühzeitig entdeckt und behandelt werden konnte, besteht in der Regel ein geringes Rückfallrisiko. Empfohlen wird in diesem Fall das regelmäßige Arztgespräch, allgemeine Untersuchungen und eine Darmspiegelung nach sechs Monaten, nach zwei und nach fünf Jahren sowie danach alle drei Jahre.

Zu den oben angeführten Maßnahmen kommt die Bestimmung eines Tumormarkers und eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraums hinzu. In den ersten drei Jahren steht jährlich eine Röntgenaufnahme der Lunge an. Wenn ein erhöhtes Rückfallrisiko besteht oder die Erkrankung erst spät entdeckt worden ist, sollten die Nachsorge-Untersuchungen in kürzeren Abständen erfolgen.

Wenn die Krebserkrankung durch die stationären Maßnahmen nicht vollständig geheilt werden konnte, richtet sich die Nachsorge nach der individuellen Situation. Ihr Arzt hilft, die krankheitsbedingten Symptome zu bewältigen und alles Notwendige dafür in die Wege zu leiten, damit Sie mit Ihrer Krankheit so gut wie möglich leben können.