Zahlen & Fakten

  • Durch Ihre eigene Diagnose erhöht sich das Risiko Ihrer Kinder, Geschwister und Eltern im Vergleich zum Durchschnittsrisiko um das Zwei- bis Vierfache.
  • Liegen weitere Fälle von Darmkrebs in Ihrer Familie vor, kann diese Zahl unter Umständen um ein Vielfaches höher ausfallen.
  • Ihre Verwandten sind nicht alleine: 5 bis 10 Prozent der erwachsenen deutschen Bevölkerung sind vom familiär erhöhten Risiko für Darmkrebs betroffen.
  • Menschen mit familiärem Risiko sollten sehr früh mit der Vorsorge starten! Das kann mit 40 Jahren sein, mitunter aber auch schon ab dem 25. Lebensjahr.
  • Wann genau der richtige Vorsorgebeginn in Ihrer Familie ist, kann nur im Gespräch mit Ihrem Magen-Darm-Spezialisten geklärt werden. Oder mit einem der über 1.000 Kollegen, die sich in ganz Deutschland um Darmgesundheit kümmern.
  • Die Krankenkassen übernehmen bei familiärer Belastung die Kosten der Darmspiegelung in voller Höhe – unabhängig vom Alter.
  • Sollten sich Ihre Angehörigen heute noch nicht zu einer Darmspiegelung entscheiden können, empfehlen wir mindestens einmal im Jahr einen Test auf Blut im Stuhl.
  • Bitte bedenken Sie: Bei rund 30 Prozent der diagnostizierten Darmkrebserkrankungen liegt ein familiäres Risiko vor. Eine Zahl, die sich durch frühzeitige Vorsorge bei bekannten Fällen in der Familie effektiv senken ließe.