Denken Sie an Ihre Angehörigen!

Zu den Fragen, die sich stellen, wenn im Rahmen einer Darmspiegelung Darmpolypen oder Darmkrebs festgestellt werden, gehört auch die Frage: „Wie gehe ich in meiner Familie mit der Diagnose um?“

Offenheit ist jetzt erstes Gebot. Zum einen wegen der persönlichen Unterstützung, die Sie durch Ihre Familie erfahren. Zum anderen, um direkte Verwandte für das Thema familiäres Darmkrebsrisiko zu sensibilisieren. Denn Ihre Angehörigen haben ein erhöhtes, teils auch deutlich erhöhtes Risiko, ebenfalls an Darmkrebs zu erkranken. Eine frühzeitige Vorsorge ist daher für sie außerordentlich wichtig!

Nur der ehrliche Umgang mit Ihrer Diagnose gibt Ihren Kindern, Geschwistern oder Eltern die Chance, rechtzeitig die geeigneten Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Bitte denken Sie daran! Auch, wenn es gerade schwer fällt, über Ihren Befund zu sprechen.

Die Diagnose Darmkrebs oder Darmpolypen ist zweifelsohne erst einmal eine beunruhigende Nachricht. Für Ihre Familienmitglieder bedeutet sie aber auch die Chance, durch rechtzeitige Vorsorge eine Erkrankung zu verhindern bzw. frühzeitig zu erkennen.